Ein Roadtrip quer durch die beeindruckende Natur, Linksverkehr, Wind, Regen, Keine Menschenseele – Stop – warten bis die Schafe ihr Straße überqueren.
Nach dem Rhythmus der Naturgewalten erst mal ehrfürchtig die Landschaft begreifen und durchatmen.
Schottland hat kein schlechtes Wetter. Die Natur ist nur ehrlich.
Der erste Morgen: Regen, der nicht fällt sondern nieselt. Die Straße hört irgendwo auf und wird Wiese. Das Navi überlegt noch. Als Reportagefotograf in Schottland heißt fotografieren warten können. Nicht auf das Licht, das kommt eh wann es will, sondern auf den Moment wo man aufhört, ein gutes Bild zu wollen. Erst einmal den Rhythmus begreifen und staunen. Danach werden die Bilder besser. Die Menschen hier schauen zurück. Nicht misstrauisch. Eher so, als wären sie es gewohnt, dass jemand ehrfürchtig die Insel mit ihrem rauen Klima erkundet. Die Isle of Skye, gelegen im äußersten Westen der Inneren Hebriden, ist die größte und bekannteste Insel Schottlands. Sie ist für ihre dramatische Landschaft, die „Nebelinsel“-Spitznamen (Eilean a‘ Cheò) und raue Schönheit bekannt. Irgendwo zwischen dort und nirgendwo hab ich aufgehört, Schottland fotografisch zu erklären. Das Wetter gibt die Lichtstimmung minütlich vor, der Wechsel von hell dunkel, Nebel, Wolken, Lichtblicken. Die Bilder machen das jetzt selbst und die Bildgestaltung ist jetzt worauf es sich in Ruhe zu fokussieren gilt. Ein unvergessliches Erlebnis. Der daraus entstandene Bildband war von Kuratierung zwischen der bloßen Schönheit der Natur und dem fotografischen Blick geprägt.




